Handrasenmäher

Der Handrasenmäher ist eine weitere Variante des Rasenmähers, der mit einer rotierenden Spindel arbeitet. Dabei laufen mindestens 5 parallel zum Boden stehende Messer gegen ein feststehendes Gegenmesser, wodurch das Gras wie mit der Schere geschnitten wird. Der Balkenmäher verwendet dieselbe Schnitttechnik, hat aber eine höhere Flächenleistung. Je mehr Messer der Handrasenmäher hat, desto genauer ist auch der Schnitt.

Die Schnittqualität ist nicht der einzige Vorteil des Handrasenmähers, der deswegen auch auf Golfplätzen oder anderen Sportplätzen eingesetzt wird, wo die Gleichmäßigkeit der Rasenfläche über Sieg oder Niederlage entscheiden kann. Er kommt schließlich auch aus England, wo die Leute bekanntermaßen sehr viel Wert auf einen gepflegten Rasen legen. Kein Wunder also, das mit dem Handrasenmäher der Rasen wie mit der Nagelschere geschnitten aussieht.

Man erzielt mit dem Mäher nicht nur eine ebene Oberfläche, auch die Farbe des Rasens ist einheitlicher und strahlt in sattem Grün, insofern ein Großteil des Areals nicht im Schatten liegt. Denn Schatten fördert die Moosbildung, was eventuell den Einsatz des Vertikutierers nötig macht. Bei einem sauberen Schnitt wird dies allerdings nicht so schnell nötig. Er verhindert, dass der Rasen unnötig austrocknet und einen braunen Ton annimmt, was das Mooswachstum begünstigen würde.

Es ist ein Gerücht, dass der Mähvorgang mit dem Handrasenmäher wesentlich anstrengender ist. Dieser ist zum einen leichter als ein Benzinmäher, zudem gibt es mittlerweile auch Handrasenmäher mit Akku, wobei ein kleiner Elektromotor den Schnitt übernimmt. Falls der Rasen lange nicht gemäht wurde, muss evtl. ein Wiesenmäher zum Einsatz kommen. Dies spricht einen weiteren Nachteil des Handrasenmähers an, der nur mit relativ kurzem Gras zurecht kommt. Deshalb muss man damit auch mindestens alle 2 Wochen mähen.

 
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