RasentrimmerDer Rasentrimmer basiert auf demselben Prinzip wie der Freischneider oder die Motorsense. Der Unterschied beim Rasentrimmer ist allerdings, dass der Mähfaden aus Kunststoff wie zum Beispiel Nylon ist. In Betrieb dreht sich der Mähfaden mit hoher Geschwindigkeit. Die Fliehkraft sorgt dann dafür, dass der Faden straff gezogen ist, nur so kann er das Gras abschlagen. Diese Methode hat auch ihre Vor- und Nachteile, wobei die Vorteile überwiegen, solange man nur Gras damit bearbeiten möchte. Der Mähfaden des Rasentrimmers befindet sich in einer Spule, kann also weiter auf- oder abgewickelt werden, um verschiedene Durchmesser zu erreichen. Vom Mähfaden geht während des Betriebs nur geringe Gefahr aus, was auch der Vorteil dieser Betriebsart ist: So kann zum Beispiel die Rinde von Bäumen nicht beschädigt werden, falls man diese zufällig streift. Auch nimmt der Trimmer selbst keinen Schaden, eine Metallklinge hingegen würde stumpf werden oder brechen, falls man damit einen Stein oder ähnliches trifft. Ein Rasentrimmer ist flexibel, man kann ihn beispielsweise mit einer Klinge ausrüsten, um auch widerspenstiges Gestrüpp zu schneiden, was mit dem Faden allein nicht möglich ist. Allerdings besitzt er meist lediglich einen Elektromotor, weshalb der Rasentrimmer im Prinzip nur zum Schneiden von Gras geeignet ist. Widerstandsfähigeres Material würde relativ schnell die Klinge blockieren, was einen unsauberen Schnitt und Frustration zur Folge hätte. Setzen Sie den Rasentrimmer also nur in den Bereichen ein, für die er gedacht ist. Somit ist der Rasentrimmer am besten dafür geeignet um kleinere Stellen zu Mähen, wo man mit dem Rasenmäher nicht hinkommt. Zum Beispiel bei Büschen, Sträuchern, Rasenecken und auch an Rasenrändern. Ähnlich platzsparend bei größerer Schnittleistung ist der Handrasenmäher.Auch Steine oder Kanten an Mauern stellen damit kein Hindernis mehr da. Einziges Manko des Rasentrimmers: Durch den unsauberen Schnitt trocknet das Gras möglicherweise aus, was unschöne braune Stellen zur Folge hat. |


