Wiesenmäher

Wiesenmäher finden ihre Verwendung bei Menschen, die ihren Rasen seltener mähen (beispielsweise ein oder zweimal im Jahr), damit der Rasen "verwildert" aussieht. Der Wiesenmäher, auch unter den Bezeichnungen Allmäher oder Gestrüppmäher bekannt, ist also für länger nicht gemähte Bereiche gedacht. Sowas ist in Frankreich eher vorstellbar als in England, wo dem Rasen viel mehr Bedeutung beigemessen wird. In Deutschland hat der Wiesenmäher erst seit einigen Jahren an Beliebtheit gewonnen, weil die Menschen sich aus Zeitmangel oft nicht mehr so intensiv um ihren Rasen kümmern.

Die Wiesenmäher in Deutschland hatten anfangs ein hohes Gefahrenpotential, da sie an der Vorderseite offen waren, also schnell z.B. kleineren Tieren gefährlich werden konnten, die sich im hohen Gras versteckten. Also mussten die Wiesenmäher geändert werden, um den deutschen Sicherheitsvorschriften gerecht zu werden.

Seitdem sind die Verkäufe des Wiesenmähers in Deutschland gestiegen. Zum Großteil wird der Wiesenmäher wegen seiner Eigenschaft gekauft, nicht so empfindlich bezüglich der Rasenlänge und -Dichte zu sein. Das spart Zeit, da ein normaler Sichelmäher schon mit Graslängen ab 20 cm Probleme bekommen kann, weshalb damit zum Mähen mehrere Mähvorgänge erforderlich werden. Entsprechend seinem Namen ist der Wiesen- oder Gestrüppmäher sehr robust, kleine Äste und Steine können dem Mähwerk nichts anhaben, das einen stärkeren Motor als Gartenmäher besitzt.

Zum Zerkleinern werden Sichelmäher, Kreisel- oder Tellermäher eingesetzt, also Freischneider. Aber auch Scherenschneider sind einsetzbar, wie der Balkenmäher beweist. Ab einer zu mähenden Fläche ab 200qm kann man wegen der höheren Anschaffungskosten ebenso gut über einen Rasentraktor nachdenken, mit dem die Arbeit natürlich bequemer ist. Nachteile beim Wiesenmäher sind teils starke Vibrationen durch den größeren Motor, hohe Lautstärke sowie unsauberer Schnitt. Natürlich sind auch die Anschaffungskosten höher.

 
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